14.03.2010 |
Kuppelbewerb in Aschau |
Am Samstag, den 13.03.2010, trat die Wettkampfgruppe Lebenbrunn beim 6. Dreiländer-Kuppel-Cup in Aschau an.
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6. Dreiländer-Kuppel-Cup
Am Samstag, den 13.03.2010, trat die Wettkampfgruppe Lebenbrunn beim 6. Dreiländer-Kuppel-Cup in Aschau an.
An diesem Bewerb nahmen insgesamt 48 Gruppen aus der Steiermark, aus Niederösterreich, aus Oberösterreich und dem Burgenland teil. Was vorab gesagt werden kann: die Leistungsdichte nimmt von Jahr zu Jahr zu.
Nach einer kurzen Aklimatisierungsphase gingen wir in die beiden Grunddurchgänge. Anfangs schien alles perfekt zu laufen, doch dann stürtzte der STM in der Rückwärtsbewegung und das Kuppeln des letzten Kupplungspaares dauerte ewige 3 sec. Und so stand eine Zeit von 20,29 sec. (fehlerfrei) auf der Uhr. Allen war klar, mit dieser Zeit ist ein Weiterkommen so gut wie unmöglich - eine bessere Zeit musste also her. Volle Konzentration auf Durchgang 2 - und jetzt ging es zwar auch nicht fehlerfrei, jedoch konnte diesmal die Zeit verbessert werden. Das Ergebnis des 2. Grunddurchganges: 18,10 sec. (fehlerfrei). Zufrieden und beruhigt konnten wir nun den weiteren Verlauf des Grunddurchganges beobachten.
Schlussendlich reichte unsere Zeit für den 8. Platz im Grunddurchgang und somit für den Aufstieg ins Achtelfinale der besten 16. Gruppen. Das Limit um ins Finale zu kommen lag heuer bei 20,07 sec. Aufgrund des Wettkampfmodus bekamen wir es mit den 9. des Grunddurchganges - der Spitzengruppe aus Maltern zu tun. Wir wussten, das wird ein hartes Stück Arbeit und die Zeiten unseres Grunddurchganges mussten gesteigert werden, um die nächste Runde der besten 8 Gruppen zu erreichen.
Die Anspannung war jedem Mitglied der WKG ins Gesicht geschrieben. Volle Konzentration auf die Worte des Angriffbefehls - und los ging es. Zwar lief es nicht ganz rund, jedoch konnten wir uns leicht steigern und stoppten die Zeit bei 17,98 sec. Ein kurzer Blick auf die Uhr unserer Konkurrenten und ein Lächeln huschte allen über das Gesicht - Maltern 1 hatte 18,85 sec. Jetzt noch das Urteil der Bewerter - beide Gruppen wurden fehlerfrei gewertet und es war fix: wir waren eine Runde weiter - juhu, das gesteckte Ziel war erst einmal erreicht. Alles was jetzt noch kam - war Zugabe.
Unsere Gegner in der nächsten Runde waren die Kameraden aus Aschau (OÖ). In diesem Durchgang lagen die Nerven beider Gruppen plank. Unsere Zeit - 19,98 sec. (nicht das was wir uns vorgestellt hatten) jedoch Aschau (OÖ) erreichte auch nur eine Zeit von 21,98 sec. Jubelstimmung - wieder eine Runde weiter und somit im schlechtesten Fall Platz 4.
Nachdem wir es in den Vorrunden mit Gegnern aus NÖ und OÖ zu tun hatten, kam unser nächster Gegner aus der Stmk. - WKG Reichendorf 1. Abermals konnten wir unsere Zeit steigern - wir erreichten 17,68 sec. doch Reichendorf 1 war um den Tick schneller - 16,82 sec. Damit durften wir nochmals im kleinen Finale antreten - unsere Gegner dort WKG Aigen 1 - der nächste schwere Brocken, die in ihren Vorrunden die WKG Wiesmath und die WKG Falkenstein besiegt hatten.
Und hier gab es nur mehr ein Motto - Vollgas. Wir beendeten diesen Durchgang mit unserer persönlichen Tagesbestzeit von 16,95 sec. Die WKG Aigen hatte weniger Glück und erreichte nur eine Zeit von 21,15 sec. Somit stand es fest - Platz 3 in diesem wirklich hochkarätigen Bewerb war fixiert.
Den Bewerb entschied die WKG Thal (16,28 sec.) vor der WKG Reichendorf (17,09 sec.) für sich - wir gratulieren recht herzlich.
Wir möchten uns auf diesem Wege bei den zahlreichen treuen mitgereisten Fans für die Unterstützung und das Dokumentieren der Veranstaltung bedanken.
Danke auch dem Veranstalter und dem Bewerterteam für die Ausrichtung dieses wirklich tollen Bewerbes - die Stimmung im Anschluss war wieder :-))
Ein Nachsatz in eigener Sache: Am gestrigen Tag, dem 13.03.2010, erfüllte sich ein Wunsch, der bei der Weihnachtsfeier 2009 geäussert wurde. "Dr. Andi" nahm seinen Platz links vorne im MTF ein. Dieser historische Tag bzw. diese heroische Tat gehört gewürdigt. Die gesamte WKG möchte sich für die sichere Fahrt zum und vom Bewerb nach Hause bedanken. Jetzt müssen wir wahrscheinlich wieder 10 Jahre warten, bis sich dieses Wunder wiederholt ;-)
Video vom kleinen Finale gege Aigen 1: 16,95 sec
Bericht: BI Josef Weber
Fotos: Katharina Grosinger, Schlögl Martina