10.04.2011
Atemschutzleistungsprüfung

Ein ATS-Trupp der FF-Lebenbrunn nahm am Samstag, den 09.04.2011, an der Atemschutzleistungsprüfung in Steinberg teil.

 

Atemschutzleistungsprüfung am 09.04.2011

Ein ATS-Trupp der FF-Lebenbrunn nahm am Samstag, den 09.04.2011, an der Atemschutzleistungsprüfung in Steinberg teil.

Nachdem der Trupp Lebenbrunn 1 voriges Jahr die Prüfung in Silber erfolgreich abgelegt hatte, durfte er heuer zur Prüfung in Gold antreten.

Der Trupp Lebenbrunn bestand aus folgenden Männern bzw. die Ziehung ergab folgende Aufstellung (Anmerkung in eigener Sache: OLM Schlögl Andreas verweigerte wieder einmal die von seinen Kameraden zugedachte Position des Truppführers):

- BI Weber Josef (WTF)

- LM Grünauer Hannes (ATF)

- OLM Schlögl Andreas (ATM)

1. Station: Masken zerlegen und ordnungsgemäß wieder zusammenbauen - Zeitvorgabe: 5 min. Diese Station konnte problemlos und vor allem fehlerfrei bewältigt werden.

2. Station: Maskendichtprüfung mit Prüfkoffer - Zeitvorgabe: 5 min. Auch diese Aufgabe stellte kein Problem dar - lediglich der WTF machte diese Station kurzfristig spannend.

3. Station: Fragen aus den Bereichen Atmung, Atemgifte, Gerätekunde und allgemeine Fragen mussten mündlich sinngemäß beantwortet werden - Zeitvorgabe: 10 min. Bei dieser Station blieb der Trupp Lebenbrunn, wie schon in beiden Vorjahren, fehlerfrei und konnte mit der vollen Punktezahl zu den beiden Hindernisstrecken gehen.

4. Station: Hindernisstrecke - Zeitvorgabe: 10 min. Auf dieser Strecke mussten in einem abgedunkelten Tunnel verschiedene Schalter und Absperrhähne betätigt werden. Anschließend ging es auf eine Stiege, wo Schieber abzudrehen waren. Danach musste in einem Schacht ein Blindflansch montiert werden - abschließend musste noch eine Verengung überwunden werden. Ergebnis dieser Station - fehlerfrei.

5. Station: Rettungsstrecke - Zeitvorgabe: 10 min. Auf dieser 1. Strecke musste eine Person mittels Tragetuch und Brandfluchthaube durch einen verdunkelten Tunnel transportiert werden. Erschwerend kam hinzu, dass es im Tunnel seitliche Verengungen gab, die diese Aufgabe erheblich erschwerten. Anschließend kam die 2. Strecke - in dieser war eine Schiefe Ebene eingebaut, wodurch der Transport ebenfalls behindert wurde. Nach Ablegen der verletzten Person, Abnehmen der Brandfluchthaube musste der Trupp untereinander die Luftversorgung kurzfristig abschliessen und beim Rettungsanschluss des anderen Mannes anschliessen. Danach musste wieder der "Originalzustand" hergestellt werden. Den Abschluss bildete ein Flaschenwechsel. Leider kam es im Zuge des Arbeitens zu einem kleinen Missgeschick, als bei einem Mann der Bauchgurt kurzfristig aufging - die "Strafe" dafür waren 2 Fehlerpunkte.

Nach knapp einer Stunde konnte der Trupp Lebenbrunn die Prüfung erfolgreich beenden und genehmigte sich eine verdiente Erfrischung.

Bericht: BI Josef Weber

Foto: V Mag. (FH) Jacob Schumann

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