28.06.2009

Hochwassereinsatz in Güssing

Am Samstag, 27. Juni 2009, wurde ein Katastrophenhilfszug Richtung Hochwassergebiet in den Bezirk Güssing entsandt.

 

Hochwassereinsatz in Güssing

Am Samstag, 27. Juni 2009, wurde ein Katastrophenhilfszug Richtung Hochwassergebiet in den Bezirk Güssing entsandt.

Dieser Hilfszug setzte sich aus folgenden Wehren des Abschnittes VI zusammen:
Pilgersdorf, Bubendorf, D-Gerisdorf, Salmannsdorf und Lebenbrunn.

Weiters waren die Wehren aus Piringsdorf, Unterrabnitz, Lockenhaus, Langeck, Glashütten, Unter- u. Oberloisdorf, Klostermarienberg, Kobersdorf, Neckenmarkt, Lutzmannsburg sowie die Bezirksstützpunktwehr Oberpullendorf Teil des KHD-Zuges.

Mit dem MTF, Schmutzwasserpumpe, div. Schlauchmaterial sowie Besen und Schaufeln rückten 5 Mann um 05.30 Uhr aus. Der Hilfszug, welcher nicht mit der eingeteilten taktischen Einheit des Bez. Oberpullendorf ident war, stand unter dem Kommando von BFK-Stv. BR Reidl sowie der ABIs Böhm und Kappel.

Ein Teil des Zuges wurde bereits in Stegersbach abgezogen. Wir erhielten im Bereich des Feuerwehrhauses Güssing von der dortigen Einsatzleitung den ersten Aufgabenbereich zugewiesen.

Gemeinsam mit 4 anderen Wehren mussten wir das aufgestaute Wasser im Bereich des „Stremtal-Radweges“ in die Strem abpumpen. Schwer betroffen von diesem „Stausee“ war neben einigen Einfamilienhäusern auch das KAT-Lager der Bezirksstützpunktwehr Güssing.

Eingesetzte Geräte: 3 Schmutzwasserpumpen, 3 Tragkraftspritzen, 1 elektr. Tauchpumpe sowie 1 Vorbaupumpe.

Um ca. 09.00 Uhr überzeugte sich Landesfeuerwehrkommandant LBD Ing. Seidl im Zuge eines Lokalaugenscheines von unseren Tätigkeiten.

Im Laufe des Vormittags wurden die eingesetzten Kräfte von BM Darabos, LH Nissl u. LR Dunst besucht. Am Nachmittag verschafften sich BM Berlakovits sowie LH-Stv. Steindl einen Überblick über die Lage.

Gegen Mittag begannen wir mit 4 Mann sowie einem Kameraden der Stadtfeuerwehr Güssing mit der provisorischen Reinigung des KAT-Lagers sowie der vorgelagerten Fahrzeuggaragen (inkl. Werkstatt).

Um ca. 15.30 Uhr wurde uns ein neuer Einsatzbereich zugewiesen. Zwischen dem Kulturzentrum und dem Altenheim galt es ebenfalls das aufgestaute Wasser abzupumpen. Um 18.15 Uhr war unser Einsatz in Güssing beendet. Nach einer letzten Stärkung im FF-Haus Güssing trafen wir gegen 20.00 Uhr in Lebenbrunn ein.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass alle eingesetzten Kräfte während des gesamten Einsatzes bestens mit Speisen und Getränken versorgt wurden. Danke daher an die Damen u. Herren von der Stadtfeuerwehr Güssing.

Lobenswert auch das Verhalten der Bevölkerung. Diese standen nicht – vielleicht durch den mehrtätigen Katastrophenzustand etwas abgestumpft – von Neugier geplagt im Wege und warteten auch geduldig, bis eine Einheit zum jeweils betroffenen Haus abkommandiert wurde.

Abschließend noch folgende Bemerkungen:
Kurt Kappel hat in seiner relativ kurzen Zeit als Abschnittskommandant mittlerweile mehrere „Feuerproben“ mit Bravour gemeistert. Im Katastropheneinsatz in Güssing überzeugte er wieder einmal durch Kompetenz und taktisches Verständnis. Weiters muss erwähnt werden, dass alle eingesetzten Feuerwehrmitglieder des Bezirkes Oberpullendorf ausgezeichnete Arbeit verrichteten.

Von der Ortsfeuerwehr Lebenbrunn waren OBI Ing. Weber, BM Grosinger, OLM Schlögl D., OFM Niederl und V Weber vor Ort.

Gedankt sei auch all jenen Kameraden unserer Wehr, die – aufgrund einer Alarmbereitschaft – bereits ab Freitagnachmittag einsatzbereit gewesen wären.

 

>> ZUM FOTOALBUM <<

Bericht: V Peter Weber

Fotos: BM Martin Grosinger/OLM Daniel Schlögl

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